Grüner Erfolg: Städtisches Fuhrparkmanagement mit Car-Sharing wird endlich Realität

Die Grüne Fraktion im Rat der Stadt Troisdorf begrüßt sehr, dass die Stadtverwaltung bis 2017 ein zentrales Fuhrparkmanagement einrichtet und dabei auf Car-Sharing-Angebote zurückgreift, um einen ökologisch wie ökonomisch optimalen Mix zu gewährleisten. Bereits im Mai 2012 stellte die Grüne Fraktion einen entsprechenden Prüfauftrag, dem eine umfassende Mobilitätsanalyse folgte. 

In der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hat die Ratsmehrheit die Vorlage der Verwaltung beschlossen, in 2016 das Fuhrparkmanagement zu reformieren und in Zukunft unter Zuhilfe von Car-Sharing den Bestand an Fahrzeugen zu reduzieren. Langfristig lassen sich hier 25.000 Euro pro Jahr einsparen.

Thomas Möws, Fraktionsvorsitzender der Troisdorfer Grünen, erklärt: "Was lange währt, wird endlich gut. Die Analysen zeigen, dass die Auslastung bei den insgesamt 26 Fahrzeugen im Fuhrpark der Stadt nur gering ist. Ökölogisch wie finanziell ist dieser Zustand alles andere als sinnvoll. Dass die Fahrzeuge dabei auf die verschiedenen Fachämter verteilt sind und nicht zentral verwaltet werden, trägt dazu natürlich erheblich bei. Ein einheitliches Fuhrparkmanagement ist ein richtiger, aber längst überfälliger Schritt. Im Ergebnis sind ja bei entsprechender Optimierung auch 16 Fahrzeuge ausreichend, ohne dass es zu Einschränkungen für die Mitarbeiter*innen kommt."

Nada Catic, Mitglied im Umweltausschuss, ergänzt: "Der Rückgriff auf Car-Sharing-Angebote ist zukunftsweisend. Das Teilen von Fahrzeugen – in diesem Fall mit den Stadtwerken Troisdorf und eventuell auch in Form von privater Nutzung mit den städtischen Mitarbeiter*innen – ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, da dadurch die Zahl der Fahrzeuge reduziert wird, ohne dass die Mobilität darunter leidet. Wir begrüßen es auch sehr, dass die Stadtverwaltung ein Konzept zum Einsatz von Elektro-Autos entwickelt."

Quelle: Grüne Fraktion im Rat der Stadt Troisdorf